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2008: 20 Jahre Pfingtzeltlager - Laminat im Küchenzelt

Brühl. „Wenn wir schon im Zelt kochen müssen, brauchen wir wenigstens einen vernünftigen Boden“, erklärte Wolfgang Huppertz lachend. Der 29-jährige leitete das Küchenteam des Pfingstzeltlagers der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Brühl in Kell am See. Fast 200 Kinder, Jugendliche und Gruppenleiter aus Brühl wurden dazu auf dem Zeltplatz erwartet und daher legte sich das Küchenteam zunächst auf Paletten einen Parkettboden, um „vernünftig und standesgemäß arbeiten zu können“. „Neue und ungewöhnliche Ideen gehören einfach zu einem Zeltlager“, erklärt der Lagerleiter Sebastian Ponsa. Diese Ideen genossen in den vier Tagen mit strahlendem Sonnenschein auch wieder die Teilnehmer. Sie konnten nämlich aus Nussschalen oder Nudeln Schmuck basteln, beim Wassertransport mit Schwämmen Preise gewinnen oder sich am Süßigkeitenbüffet bedienen. „Besonders toll war, dass die Teilnehmer sogar selber Ideen entwickelt und zum Beispiel aus Schiefer eigene Werkzeuge gebaut haben“, freute sich Ponsa. Angeboten wurden aber auch die altbekannten Aktionen, wie das Lagerfeuer, eine gruselige Nachtwanderung und natürlich viele Spiele. Beim Ausflug in die Stadt bildete sich dort an der Kasse des Supermarktes eine sehr lange Schlange, in der vor allem viele Kinder und Jugendliche mit blauen T-Shirts und Chips oder Cola in der Hand standen. „Da wir zum 20. Mal zum Pfingstzeltlager fahren, haben wir allen Teilnehmern ein T-Shirt gemacht und das haben die natürlich auch beim Ausflug in die Stadt angezogen“, erklärte Ponsa und versuchte damit die anderen Kunden zu beruhigen. Zum Jubiläum waren auch einige Eltern und Besucher aus Brühl angereist, um sich das Lager anzuschauen. Sie waren von der Atmosphäre begeistert und feierten gemeinsam mit den Teilnehmern und Dekanatsjugendseelsorger Berthold Wolff eine heilige Messe, bevor die große Jubiläumsdisco im Zelt begann. Das Jubiläum hatte die KJG Brühl auch schon mit einer Ausstellung von Fotos in der Kreissparkasse gefeiert. Fotos des diesjährigen Zeltlagers und Informationen zu den nächsten Ferienfahrten in den Sommer- und Herbstferien gibt es im Internet unter der Adresse: www.kjg-bruehl.de

 

2007: Piraten trotzen dem Sturm mit vielen Heringen

Brühl. Heftig zerrte der Wind an der Piratenfahne auf dem Zeltplatz in Ferschweiler an der luxemburgischen Grenze. Fast 200 Brühler Kinder und Jugendliche hatten dort beim „Piratenlager“ der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) ihre Zelte aufgeschlagen. Trotz des Sturms und Regens zog Gruppenleiter Wolfgang Huppertz eine positive Bilanz: „Wir hatten alle Zelte mit vielen Heringen gesichert und so sind nur ein paar Taschen nass geworden, die am Rande einer Folie standen“. Trotz des Regens hatten die kleinen Piraten viel Spaß an dem Programm mit Lagerfeuer, einem Ausflug nach Echternach, vielen Spielen und Workshops, in denen Augenklappen und Piratentücher gebastelt wurden. Außerdem wanderte die Gruppe durch die Teufelsschlucht, die durch steile und Haushohen Felswänden führt. Organisiert wurde das Zeltlager von 40 jungen Menschen, die diese Aufgabe ehrenamtlich übernommen haben. „Im nächsten Jahr findet das 20. Pfingstzeltlager der KJG Brühl statt und das werden wir groß feiern“, kündigte Gruppenleiterin Melanie Effelsberg an. Fotos des Zeltlagers und Informationen über die Angebote in den Sommerferien gibt es im Internet unter www.kjg-bruehl.de.

 

2006: Die Zinnen waren Eishörnchen

Einen Tag brauchten die Mitarbeiter der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Brühl um die 34 Zelte für das diesjährige Pfingstzeltlager in Untershausen bei Montabaur aufzubauen. In die Zelte zogen dann an Pfingsten 170 Kinder und Jugendliche aus Brühl, die am 18. Pfingstzeltlager der KJG teilnahmen. „Das Pfingstzeltlager ist in Brühl schon eine gute Tradition und es gibt viele Brühler Kinder, die sich jedes Jahr darauf freuen“, erklärte der Leiter Wilfried Müller. Neben dem Spaß am Zelten mit so vielen anderen boten die 30 Gruppenleiter der KJG Brühl auch ein „märchenhaftes Programm“. Nach der Begrüßung im Märchenlager durch eine Prinzessin und einen Froschkönig hörten die Teilnehmer viele Märchen, konnten beim Rumpelstilzchenfeuer mitfeiern und hatten bei der Nachtwanderung durch das Märchental natürlich „nur ein bisschen Angst“. Auch um die Verpflegung kümmerten sich die Gruppenleiter der KJG. Deswegen gab es am letzten Abend eine Märchenburg aus Schokoladenkuchen, deren Zinnen aus Eishörnchen bestanden. „Mir hat das Zeltlager wieder super gefallen und ich freue mich auf das nächste Jahr“, erklärte der 17-jährige Gruppenleiter Matthias Langemann. In den Sommerferien bieten die Gruppenleiter der KJG wieder Ferienfahrten an, bei denen noch einige Plätze frei sind. www.kjg-bruehl.de

 

2005: Der Sonnentanz blieb erfolglos!

Brühl. Eine komplette Ausrüstung für den Wilden Westen konnten sich die 200 Teilnehmer des Zeltlagers in Kalberschnacke basteln. Von Steckenpferden über Kopfschmuck bis hin zu Pfeil und Bogen bastelten die Teilnehmer in den Workshops, die die Gruppenleiter der Katholischen Jungen Gemeinde vorbereitet hatten. Als Cowboy oder Indianer zogen die Teilnehmer dann über den Zeltplatz an der Listertalsperre. Unter dem Motto „Wilder Westen“ verbrachten die Brühler Kinder und Gruppenleiter vier Tage in und rund um die Zelte. Seit 17 Jahren organisieren die Brühler KJG Pfarreien jedes Jahr das Zeltlager am Pfingstfest. In diesem Jahr hatten die jungen Brühler allerdings Pech mit dem Wetter. Fast die ganze Zeit über regnete es und auf der Wiese wurde es matschig. Mit nassen Jacken und schmutzigen Schuhen fanden die Kinder Schutz in ihren Schlafsäcken in den Zelten oder am Kaminfeuer. So aufgewärmt freuten sich die Kinder auf das Programm. Mit spannenden Ideen begeisterten die Gruppenleiter die Teilnehmer für viele Aktionen. Bei einem Ausflug nach Olpe zum Beispiel mussten die Teilnehmer für 50 Cent einen möglichst langen Gegenstand kaufen. Stolz präsentierte die Siegergruppe ihre Schnur beim abendlichen Showprogramm. Der Brühler Dekanatsjugendseelsorger Berthold Wolff feierte mit der Gruppe eine heilige Messe und erklärte dabei, dass der Heilige Geist wie ein Cowboyhut den Menschen Schutz bieten kann. Mit einem Sonnentanz wollten die Gruppenleiter dann die Sonne hinter den Wolken hervorlocken. Doch dafür brauchten sie eine Axt, die die Kinder erst nach vielen Quizfragen finden konnten. Die Kinder fanden die Axt und die Gruppenleiter tanzten, doch es blieb regnerisch. Am Ende der Reise waren die meisten Kinder trotz des Regens begeistert und freuen sich nun schon auf das Pfingstzeltlager 2006, dann fährt die Gruppe nach Untershausen bei Montabaur. Informationen und Bilder vom Lager gibt es im Internet unter der Adresse www.kjg-bruehl.de.

 

2004: Jugendliche engagieren sich kontinuierlich!

Seit 16 Jahren fahren die Pfarreien der Katholischen Jungen Gemeinde an Pfingsten gemeinsam in ein Zeltlager. Rund 180 Kinder und Jugendliche freuen sich jedes Jahr auf die Aktionen. Die ehrenamtlichen Gruppenleiter organisieren den Auf- und Abbau, das Programm und das Essen für die große Gruppe. Selbstständigkeit, Gemeinschaft und Spaß sind ein Teil der Ziele der Gruppenleiter. Die jugendlichen Gruppenleiter beweisen und erlernen vor allem Verantwortung, Teamarbeit und politisches Handeln. Wie so oft bei den Aktionen der KJG erscheint erst auf den zweiten Blick ein besonders soziales Engagement. Obwohl die Fahrt für die Eltern wegen der kurzen Dauer und dem ehrenamtlichen Engagement sehr günstig ist, gibt es auch noch Ermäßigungen. Schon seit Jahren nimmt auch eine Gruppe vom Kinderhaus St. Heinrich teil, deren Kinder und Jugendliche zum Teil aus sehr schwierigen Verhältnissen kommen. So zeigt im Pfingstzeltlager konzentriert, wie aktiv die Jugendarbeit der KJG in Brühl ist. In jeder Pfarrei gibt es zusätzlich eine Sommerfahrt, weitere Wochenendfahrten und Gruppenstunden.

 

2004: Fotoausstellung Mensch

Der Mensch ist ein Tier, aber auch einzigartig und einsam. Viele Aspekte zum Thema Mensch hatten Jugendliche in der Ausstellung in der Pfarrkirche St. Margareta in Brühl zusammengetragen. Ein Wochenende lang hatten sie sich Texte zum Menschen angeschaut und dann fotografiert. „Der Mensch ist einsam“, betonte der 16-jährige Simon Gansen in seinen Bildern. Auf seinen Fotos sitzt immer wieder die gleiche Person unbeteiligt und fast unbemerkt an verschiedenen Orten der Stadt. Zu den Fotos wurden in der Pfarrkirche Texte aus ganz unterschiedlichen Bereichen gezeigt. Darunter waren Liebesgedichte, Liedtexte und eine Werbemail für Erotikseiten. „Natürlich haben wir auch gezeigt, dass man als Christ auch einen ganz anderen Blick auf den Menschen hat und ihn als Abbild Gottes sehen kann“, erklärte der Leiter Wilfried Müller von der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Brühl. Die Ausstellung war im Juni 2004 zu sehen.